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Arbeitsweise

Meine Aufgabe als Verhaltenstrainerin ist es, Ihnen zu zeigen, wie Sie mit Ihrem Hund arbeiten und kommunizieren können- quasi als Vermittlerin zwischen Ihnen- und Ihrem Hund. Es macht wenig Sinn, wenn ich die Erziehung Ihres Hundes übernehme, denn Sie leben mit Ihrem Vierbeiner zusammen.

Es gibt keine Xy-Methode. Jede Behandlung wird individuell abgestimmt. Dabei achte ich auf genetische Veranlagungen, Herkunft des Hundes, Früherfahrungen, die momentane Situation, Charaktereigenschaften des Hundes, Hormonstatus und Umweltbedingungen.

 

Christa mit Lucia Jegliche körperliche oder psychische Gewalt lehne ich in der Verhaltenstherapie ab! Ich arbeite hauptsächlich mit positiver Verstärkung (Belohnung). Strafen sind nicht immer vermeidbar. Jedoch wenig sinnvoll. Wenn dem Hund kein Ersatzverhalten angeboten wird, kann er nichts daraus lernen. Deshalb ziehe ich es vor, die „richtigen" Verhaltensweisen, die er von sich aus zeigt zu belohnen, anstatt die „falschen" zu bestrafen, und somit sein Fehlverhalten zu unterdrücken.

Vielfach wird das Verhalten des Hundes falsch, oder gar nicht verstanden. Er wird als stur, böse, eifersüchtig, eigenwillig, dominant... usw. bezeichnet.

Oft liegt dann nur ein Kommunikationsproblem, zwischen dem Mensch-Hund-Team vor. Ich möchte Ihnen gerne dabei helfen, Ihren Hund zu verstehen, das Verhalten richtig zu deuten und in die richtige Richtung zu lenken.

 

Sie werden sehen, wie viel Spass es macht, mit Ihrem Hund zu kommunizieren!

 

Die Zeiten der Rangordnungs- / Rudelführer- und Dominanz-Theorien sind vorbei- und werden Sie bei mir in der Therapie auch nicht finden:
  • Denn im Umgang mit dem Menschen hat der Hund keinen grundsätzlichen inneren Antrieb, den Menschen zu dominieren und die Führungsrolle einnehmen zu wollen.
  • Wir sind keine Artgenossen des Hundes, mit denen fortpflanzungsbezogen um den höchsten Sozialstatus konkurriert wird. Wir sind Menschen, keine Hunde!
  • Es kann allerdings Situationen geben, in denen sich der Hund versucht zu "wehren"- bei Bedrängung, Einschränkung seines Freiraumes, Angst vor Bestrafung oder bei der Verteidigung eines Objekts.

 

Was der Hund stattdessen braucht:
  • Für ihn eine klare, berechenbare, entspannte Kommunikation und Körpersprache.
  • Einen Handlungsrahmen (Richtlinien), der aber grosszügig bemessen sein soll, d.h. nicht unnötig eingeschränkt wird durch dauerndes "herumkommandieren" usw.
  • Einen souveränen Führer, der den Hund sicher durch die Welt führt.

 

 

 

 

© 2011 Christa Niederhäuser Tierpsychologin ATN